Verlust der Wohnwerte

Tausende Bürger Rosenheims eingekeilt von Bahntrassen

Die möglichen Trassen auf der Westseite Rosenheims (Pang, Westerndorf, Happing, Aising), erstrecken sich über eine Gesamtlänge von ca. 14 km. Direkt über die Panger Felder würde die Trasse vom Aicherpark bis zum Inntaldreieck mit ca. 5 km verlaufen, und dann könnte es noch die Anbindungstrasse vom Inntaldreieck bis nach Happing mit ca. 3 km geben.
Von diesen Trassen wären insgesamt mehrere tausend Bürger Rosenheims betroffen.

 

Gigantische Bahntrassen zerstören die Landschaft

Alle Anwohner von Hohenofen über Westerndorf, Pang und Aising bis nach Happing hätten eine gigantische Bahntrasse vor sich, mit gewaltigen Brückenbauwerken, Bahndämmen, Kreuzungsbauten und Lärmschutzwänden. Auch wenn viele vom Wohnzimmer aus diese Bauwerke nicht sehen könnten, wären doch die Spazier- und Radwege zerstört, die Naherholung in der schönen Voralpenlandschaft nicht mehr möglich, die Aussicht auf die Bergkette vom Irschenberg bis zur Hochries mit Millionen Tonnen von Beton vermauert.

 

Unvorstellbare Ausmaße

Mit dem Bau dieser Trassen würde zwischen unserem Wasen und dem Inntal kein Stein mehr auf dem anderen bleiben. Wir hätten für den Trassenbau eine Bauzeit von mindestens 10 Jahren, vielleicht 15 Jahren vor uns. Hunderte von LKWs würden Erde und Beton transportieren, unzählige Bagger würden die Landschaft umgraben, ganze Containersiedlungen für die Bauarbeiter würden auf den Panger Feldern entstehen, gewaltige Betonmisch-Anlagen würden entlang der Trasse entstehen. Bei schönem Wetter würde der Staub der Bauaktivitäten den Himmel verdunkeln, bei Regen würde die Region im Morast versinken.

 

Verlust von Lebensqualität und Wohnwerten

Es geht hier um Wohnwerte! Es geht nicht nur um den materiellen Wert unserer Grundstücke, Häuser und Wohnungen. Der bricht jetzt schon dramatisch ein, weil kein Käufer ein Haus kaufen wird, das vielleicht einmal neben einer Bahntrasse stehen wird. Es geht darum, dass wir selbst daran zugrunde gehen werden, wenn wir zusehen müssen, wie unser Lebensraum, unsere schöne Landschaft, unsere Freizeitmöglichkeiten zerstört werden.

 

Größenwahnsinnige Prestigeprojekte

Im fernen Berlin, wo Verkehrsminister und Manager der Deutschen Bahn am grünen Tisch größenwahnsinnige Prestigeprojekte planen, interessiert sich natürlich niemand für die Betroffenen vor Ort. Deshalb gibt es nur eine Lösung, wir müssen uns Gehör verschaffen, wir müssen aufstehen und uns gegen diesen Wahnsinn stellen!

Unsere Generation hat vielleicht schon viel zu viele Kompromisse in Bezug auf Umwelt, Klima, Verkehr, Flächenverbrauch und, und, und, zugelassen und muss dafür unseren Kindern gegenüber die Verantwortung übernehmen. Aber irgendwann muss Schluss sein, irgendwann ist der Punkt erreicht, wo nichts mehr dazukommen darf. Dieser Punkt ist für uns Bürger vom Wasen jetzt erreicht!